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Prozess-Datensatz: Levita Lehmunterputz UP2; Lehmputzmörtel nach DIN18947: LPM 0/2 f - S II - 2,0 - A1 (de) en de

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Neueste Version dieses Datensatzes:00.00.065

Tags Dieser Datensatz ist Bestandteil der ÖKOBAUDAT.
Kerninformationen des Datensatzes
Ort DE
Erläuterungen zur geographischen Repräsentativität Die Ökobilanz beruht auf Daten zu Energie- und Stoffströmen im Werk Ering (Rottal-Inn).
Referenzjahr 2023
Name
Name ; Quantitative Produkt-/Prozesseigenschaften
Levita Lehmunterputz UP2; Lehmputzmörtel nach DIN18947: LPM 0/2 f - S II - 2,0 - A1
Anwendungshinweis für Datensatz Typ der EPD: Wiege bis zum Werkstor - ­mit Optionen. Die Ökobilanz berücksichtigt die Rohstoffgewinnung, die Rohstofftransporte und die Produktherstellung inklusive der Verpackungsmaterialien (Module A1 – A3). Nach Ablauf der Nutzungsdauer wird das Produkt händisch oder maschinell rückgebaut (Modul C1). Die Aufbereitung (Modul C3) erfolgt entweder durch Wässerung (Nassverfahren) oder durch trockene Zerkleinerung (Trockenverfahren). 95M.-% können für neue Lehmbaustoffe weiterverwertet werden. Die Rückgewinnungsgutschriften in Modul sind vom Aufbereitungsverfahren abhängig und getrennt bewertet (D1 Nassverfahren und D2 Trockenverfahren).
Technisches Anwendungsgebiet Levita Lehmunterputz UP2 ist ein verarbeitungsfertiger Lehmtrockenwerkmörtel zur Herstellung von Putzbeschichtungen auf unterschiedlichen Untergründen. Der deklarierte Lehmputzmörtel wird i. d. R. maschinell mit üblicher Mischtechnik (Freifall- oder Zwangsmischer) aufbereitet. Die Auftragsdicken variieren je nach Untergrund zwischen 4 – 25 mm. Die Erhärtung des LPM erfolgt durch Verdunstung des Anmachwassers. Lehmputzmörtel nach DIN 18947 lassen sich nach Erhärtung durch Wässerung replastifizieren. Die Replastifizierbarkeit ermöglicht die Rückgewinnung der Lehmputzmörtel am Ende des Lebenszyklus.
Synonyme Putzmörtel
Gliederungsnummer 1.4.04
Klassifizierung
Klassenname : Hierarchieebene
  • OEKOBAU.DAT: 1.4.04 Mineralische Baustoffe / Mörtel und Beton / Putz und Putzmörtel
Allgemeine Anmerkungen zum Datensatz Der Datensatz bezieht sich auf erhobene Daten beim Deklarationsinhaber im Werk Ering. Der Datensatz entspricht der Produktkategorieregeln für Lehmputzmörtel (PKR LPM Ü5, 2022:04) des Programmbetreibers (Dachverband Lehm e.V.). Die Europäische Norm EN 15804:2022-03 dient als Kern-PKR. Eine unabhängige, externe Verifizierung der Deklaration nach DIN EN ISO 14025:2010 ist erfolgt.
Szenarien
  • Szenario: Recycling Trockenverfahren - Nach Modul C1 trocken rückgewonnene Lehmputzmörtel werden nach Modul C3 mechanisch zerkleinert und als sekundäre Ausgangsstoffe für Lehmprodukte, die im Trockendosierverfahren hergestellt werden wiederverwertet. Bei diesem Verwertungsszenario ersetzen die Bestandteile des Abbruchmaterials ansonsten technisch getrockneten Baulehm und getrockneten Sand (IM D3). Es werden Durchschnittswerte für die Massenanteile von Baulehm (42 M.-%) und Gesteinskörnungen (58 M.-%) in rückgewonnenen Lehmputzmörteln angenommen und ein Masseverlust von 5M.- % unterstellt.
Copyright Ja
Eigentümer des Datensatzes
Quantitative Referenz
Referenzfluss(flüsse)
Materialeigenschaften des Referenzflusses
    • Rohdichte: 1900.0 kg/m^3
Zeitliche Repräsentativität
Datensatz gültig bis 2029
Erläuterungen zur zeitlichen Repräsentativität Die vorliegende EPD bildet die Ökobilanz der Herstellung von Levita Lehmunterputz UP2 ab. Bezugsjahr ist das Jahr 2023.
Technologische Repräsentativität
Technische Beschreibung inklusive der Hintergrundsysteme Levita Lehmunterputz UP2 besteht aus Baulehm aus einem werksnahen Lehmvorkommen (Primärlehmaushub) , mineralischen und pflanzlichen Zusatzstoffen nach DIN 18947. Die mineralischen Komponenten für Levita Lehmunterputz UP2 werden durch passive Solarnutzung getrocknet. Die PKR für Lehmputzmörtel definiert das Solartrocknungsverfahren alles eines von vier Herstellverfahren. Dosierung, Mischung und gravimetrischen Absackung erfolgen im solar getrockneten Zustand der Komponenten. Die elektrische Energie aus Wasserkraft liefert ein regionales Versorgungsunternehmen und eine werkseigene PV-Anlage. Der Stromüberschuss aus der PV-Anlage wird als exportierte elektrische Energie (EEE) deklariert.